Traumjob in lockerer Atmosphäre finden
Will ich studieren oder eine Ausbildung machen? Welche Berufe kann ich in meiner Heimat lernen? Wer Antworten auf diese Fragen sucht, ist bei der Nacht der Ausbildung am Freitag, 18. September, goldrichtig. In diesem Jahr stellen sich wieder die sieben Unternehmen des Verbunds „JES & Friends“ an einem Abend vor. Ein tolles Beispiel sind Leonie Hüfner, Linus Alt und Sina Klüh. Sie waren bei der Nacht der Ausbildung vor zwei Jahren dabei – und haben ihre Traumjobs gefunden.
Zu den Mitgliedern von „JES & Friends“ gehören das Bauunternehmen Jökel, Edeka Habig, die Kreissparkasse Schlüchtern, Immergut, die Main-Kinzig-Kliniken, Möbel Rudolf sowie Paul & Co. (PACO). Interessierte Schülerinnen und Schüler können am Freitag, 18. September, zwischen 17 und 21 Uhr mit einem Shuttlebus von Unternehmen zu Unternehmen fahren und verschiedene Ausbildungsberufe kennenlernen.
„Ich habe das Format vor allem genutzt, um Fragen zu stellen, die ich hatte“, sagt Sina Klüh. Sie ist 19 Jahre alt und Duale Studentin bei Jökel Bau. Sina wusste genau, was sie beruflich machen möchte. Aber um auf Nummer sicher zu gehen, dass der Beruf das Richtige für sie ist, besuchte sie die Nacht der Ausbildung und lernte ihren Abteilungsleiter in lockerer Atmosphäre kennen. „Die Hemmschwelle, sich zu bewerben und dann ein Vorstellungsgespräch zu führen, ist nicht mehr groß, wenn man vorher weiß, auf wen man trifft“, sagt Sina Klüh.
Bei Leonie Hüfner war es ähnlich: Die 20-Jährige macht ihre Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Kreissparkasse und ist nun im zweiten Lehrjahr. Sie besuchte 2024 die Nacht der Ausbildung gemeinsam mit ihren Freunden. Die Kreissparkasse Schlüchtern weckte ihr Interesse, weil „mir Menschenkontakt im Beruf wichtig ist. Ich wusste noch nicht, ob ich studieren möchte oder nicht. In der Präsentation der Kreissparkasse habe ich erfahren, dass mir hier alle beruflichen Wege offen stehen“, sagt Leonie Hüfner.
„Ich finde, dass jeder Schüler die Möglichkeit, regionale Unternehmen kennenzulernen, nutzen sollte“, sagt auch Linus Alt. Er ist mit 19 Jahren im dritten Lehrjahr seiner Ausbildung zum Industriekaufmann. Bei der Nacht der Ausbildung ist er auf Möbel Rudolf aufmerksam geworden, hat sich beworben und den passenden Job für sich gefunden. „An diesem Abend kann man auch seine Eltern mitnehmen, um ihnen zu zeigen, wo man arbeiten möchte. Im normalen Alltag geht das nicht“, sagt Linus Alt. Schön sei auch, dass man sich bei der Nacht der Ausbildung schon mit möglichen Azubi-Kolleginnen und -kollegen austauschen kann.
Wer sich über die Veranstaltung informieren möchte, findet Hinweise zu den Ausbildungsberufen und den Unternehmen sowie zu den Shuttlebussen unter ausbildungs-nacht.de. Jede teilnehmende Firma hat sich ein buntes Programm mit vielen Mitmachaktionen überlegt. Abschließend sagt Leonie Hüfner: „Wer weiß, wo ich ohne die Nacht der Ausbildung gelandet wäre. Ich bin froh, in meiner Heimat meinen Traumjob gefunden zu haben und lege es jedem ans Herz, zur Veranstaltung zu kommen.“

